Angeles City I
IPP-Travel

Angeles City I

Zurück in den Philippinen

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Mit gemischten Gefühlen bin ich nach einer Schwangerschaftszeit wieder in den Philippinen zurück. Seither hat sich privat einiges geändert. Noch vor einem Jahr kam ich verliebt in Manila an mit der Absicht hier zu leben. Ansonsten scheint sich hierzulande nichts geändert zu haben. Die Geiseln von Abu Sayef sind noch immer nicht frei, Ex-Präsident Estrada ist auch noch nicht verurteilt und der Verkehr in den Strassen Manilas ist weiterhin ein fürchterliches Chaos. Wenn es nicht unbedingt sein muss, verzichte ich auf eine Übernachtung in Manila. Viel lieber fahre ich mit „Fly the bus“ gleich weiter nach Angeles City.

Angeles City

Etwa 5’000 Amerikaner, meist mit Filipinas verheiratet, leben in Angeles (etwa 80 Km nördlich von Manila). Auch einige Deutsche und Schweizer haben das angenehme Leben hier entdeckt. Angeles ist keine schöne Stadt. Wer vom „modernen“ Thailand nach Angeles kommt wird vorerst enttäuscht sein. Man scheint sich um Jahrzehnte und in die tiefste Provinz zurückversetzt. Man sollte oder darf jedoch Thailand nicht mit den Philippinen vergleichen. Die Philippinen sind einfach anders. bild212.jpeg
Angeles gilt als idealer Ausgangspunkt für Trekkingtouren zum Kratersee des Mount Pinatubo, sowie zu den Reisterrassen im Norden. Innerhalb eines Tages ist man auch an den Stränden von Subic oder von Puerto Galera auf der Insel Mindoro.

Freihandelszone

Auch Angeles, mit der Fields Avenue, in deren Umgebung sich die meisten Ausländer aufhalten, hat seine Reize. Sehenswürdigkeiten gibt es nicht viele. Bis 1991 war hier die amerikanische Luftwaffe auf der Clark Air Base stationiert. Die ehemalige Base ist inzwischen für industrielle Zwecke in eine Freihandelszone umgebaut worden. Die von René Wyss (Hotel Premiere) durchgeführte Besichtigung garantiert ein umfassendes und eindrucksvolles Bild der ehemaligen Base. Er kennt und weiss alles. Wer mit ihm unterwegs ist sei allerdings gewarnt, den Aufstieg zum Fernsehhügel der Far East Networks langsam anzugehen. Wer seit Tempo mitgeht wird vermutlich, aus lauter Erschöpfung, die schöne Aussicht nicht geniessen können!

Mount Pinatubo

Wer sich in Angeles aufhält und sich einigermassen für das Land und die Leute interessiert, wird nicht darum herumkommen sich mit dem dramatischen Vulkanausbruch des Mount Pinatubo vom Juni 1991 zu befassen (siehe Reisebericht Pinatubo „Ausbruch“ und „Pinatubo 10 Jahre danach“). Riesige Lahar-Felder zeugen heute noch, 10 Jahre nach dem gigantischen Ausbruch, vom Ausmass dieser Katastrophe. Die meisten Touristen halten den Vulkankegel des Mount Arayat irrtümlicherweise als Mount Pinatubo (siehe Foto ). Dieser hat jedoch so eine untypische Form, dass sogar viele Einheimische bis zu dessen Ausbruch gar nicht wussten, dass es sich bei diesem Berg um einen Vulkan handelt.

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Die Fields

Die meisten Besucher Angeles ziehen es jedoch vor das Leben in den Vergnügungslokalen an der Fields Avenue zu geniessen. In der Nähe der früheren Base entwickelte sich ein lebhaftes Nachtleben, welches auch nach dem Abzug der Amerikaner geblieben ist, jedoch in einem bescheidenerem Rahmen. Wer ein lustiger Abend verbringen will wird nicht enttäuscht sein in der Margarita Station (24 Std geöffnet) läuft immer etwas, ansonsten man es im Blue Nile, Neros, Top Hat, Champagne, Dirty Duck, Bananitas, Mystis, Treasure Island, Bird of Paradise, Vodoo, La Bamba, Illusions, Trax, Jungle, Monte Carlo, Brown Sugar, Insomnia, Niftis, Rio, Mirrors oder Emotion versuchen kann.

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Posted by Willy Blaser on Februar 6, 2003 in Angeles City, Reiseberichte

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