Die Japaner erobern die Insel
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Den Japanern war klar geworden, dass eine Invasion der Insel unmöglich war, solange die zahlreichen grossen Küsten-Batterien wie Hearn (Foto links) mit einer Reichweite bis zu 26 974 m!
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oder Way (Foto rechts) intakt waren. Diese mussten zuerst ausgeschaltet werden. Ab dem 29. April bereiten die Japaner ihre Landung auf der Insel vor und verstärken den Beschuss. Der grösste Teil der amerikanischen Batterien war getroffen. Der Versuch der amerikanischen und philippinischen Soldaten, die Schutzräume zu verlassen und die nicht beschädigten Geschütze zu besetzen, endete im gegnerischen Feuer und forderte viele Opfer.
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Gegen Mittag des 2. Mai traf eine Granate die Batterie Geary , eine der wirkungsvollsten Anlage auf Corregidor. Mehrere Tonnen Munition explodierten. Die riesigen Mörser wurden wie Streichhölzer durch die Luft gewirbelt. Das Artilleriefeuer der Japaner wurde immer intensiver. Am 4. Mai explodierten 16 000 Granaten.
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Die Lage schien hoffnungslos. Am Abend des 5. Mai begann die Invasion der Japaner. Am 6. wurde die stolze Stars und Stripes abgezogen. Um weiteres Blutvergiessen zu vermeiden, präsentierte General Wainwright gegen 17.00 Uhr eine schriftlich unterzeichnete Kapitulation. Wainwright zusammen mit 11 574 durch Hunger und Malaria völlig erschöpften Soldaten waren geschlagen. Der später als Todesmarsch bezeichnende Weg in die Gefangenschaft von Mariveles nach Balanga überlebten nur wenige. Etwa 500, vorwiegend Techniker und Mechaniker, wurden auf der Insel zurückbehalten, um die verschiedenen Reparaturen durchzuführen.
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Auf Befehl von US-Präsident Eisenhower hatte Gen. McArthur und seine Familie Corregidor bereits am 12. März mit den Worten I‘m coming back - ich komme zurück in Richtung Australien verlassen. Commonwealth Präsident Quezon sowie Mitglieder der Philippinischen Regierung hatten Corregidor bereits am 20. Februar mit einem U-Boot verlassen.
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©1999-2007 Text und Foto Willy Blaser
Posted by
Willy Blaser on
Februar 6, 2003 in
Batanes, Reiseberichte
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