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Auf der im Eingang der Bucht von Manila strategisch günstig gelegenen Felseninsel kämpften vor im 2. Weltkrieg 10 000 Filipinos und Amerikaner während 27 Tagen verzweifelt gegen die Angriffe der Japaner.
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Ruhe und Frieden ist auf die kleine Insel, 42 Km westlich von Manila gelegen, zurückgekehrt. Die Natur hat nach sechzig Jahren wieder Überhand genommen und bedeckt mit ihrem grünen Kleid die vielen Narben, welche durch die zahlreichen Einschläge von Bomben und Granaten verursacht wurden. Als stumme Zeugen des furchtbaren Kampfes bleiben einzig einige Ruinen und die restaurierten Kanonen.
Mit dem Überraschungsangriff der Japaner auf Pearl Harbour, dem amerikanischen Marinehafen auf der Hawai-Insel Oahu, brach am 7. Dezember 1941 der Pazifikkrieg aus. Am gleichen Tag griffen die Truppen der Kaiserlich-japanischen Armee auch die Philippinen an. Die philippinisch-amerikanischen Streitkräfte unter dem Kommando von US General McArthur waren ausserstande, die Offensive aufzuhalten, leisteten aber auf der Halbinsel Bataan den Japanern grossen Widerstand
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Kapitulation der Amerikaner
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Als im Februar 1942 Bataan noch immer nicht erobert war, wurde der japanische Premierminister Hideki Tojo zunehmend nervös. Die Japaner waren wegen der Dauer des gegnerischen Widerstandes sehr besorgt. Für die Filipinos dagegen war es der Beweis, dass die Amerikaner weiterhin gewillt waren, an ihrer Seite zu kämpfen. Bataan wurde zum Symbol des alliierten Widerstandes und Brennpunkt der amerikanischen Propaganda. Für die Japaner gab es nur eines Bataan musste so schnell wie möglich liquidiert werden. 50 000 Japaner standen 78 000 Amerikanern und Filipinos gegenüber, von denen jedoch lediglich 27 000 kampffähig waren, 3/4 davon aber unter Malaria, Durchfall, Beri-Beri und Hunger litten. Am 8. April mussten die amerikanischen und philippinischen Streitkräfte, welche inzwischen unter General Wainwright standen, kapitulieren. Bataan war gefallen, der Kampf um Corregidor begann. Nur gerade die Eliteeinheit Philippine Scouts und das Marinepersonal konnten in letzter Minute auf Corregidor evakuiert werden.
(Bild unten das Auto von General McArthur)
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Bereits am Abend vor Weihnachten hatte General McArthur infolge der unsicheren Lage sein Hauptquartier von Manila nach Corregidor verlegt. Auch der Sitz der Philippinischen Regierung unter Commonwealth-Präsident Manuel L. Quezon war nach Corregidor gebracht worden. Die Anlagen des bombensicheren Malinta-Tunnels ((255 Meter lang, 7 Meter breit mit 24 Seitengängen), welche zwischen
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1922 und 1932 erbaut wurden und bisher als Arsenal und Spital dienten, erwiesen sich als ideale Schutzräume gegen die massiven Bombardierungen. Die Japaner wussten, dass die Eroberung der Insel vom Meer her nicht möglich war, die Insel aber von der Luft und mit schwerer Artillerie von den naheliegenden Küsten aus verwundbar war. Das Hauptquartier von General McArthur (Bild links) wurde dabei total beschädigt.
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©1999-2007 Text und Foto Willy Blaser
Posted by
Willy Blaser on
Februar 6, 2003 in
Bataan, Reiseberichte
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