Abenteuer Philippinen mit dem Motorbike unterwegs
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Abenteuer Philippinen mit dem Motorbike unterwegs

Abenteuer Philippinen mit dem Motorbike unterwegs von Angeles City nach Baler Aurora

TOURDATEN

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Planung der Route von Angeles nach Baler ( Aurora )
Planung der Route von Angeles nach Baler ( Aurora )

Lange schon ging mir der Gedanke durch den Kopf einmal die Pazifikküste der Philippinen zu besuchen. Schon so einige Jahre war der Blick auf die Landkarte geheftet, verbunden mit dem Wunsche einer größeren Tour.

Jetzt nach längerem Aufenthalt in Angeles City und dem Kontakt mit Kumpel Steini aus München, wurde sozusagen über Nacht aus dem Traum ein Plan. Nachmittags wurde noch hin und her überlegt und dann beschlossen, wir fahren nicht nach Bataan, da es dort zu dieser Zeit übervoll mit Filipinos ist (Feiertage), sondern es geht nach Baler, die entgegengesetzte Richtung.
Roland, meinte auch dort könnte es uns erwischen, das die Zimmer sehr teuer und alle ausgebucht sind, außerdem sei auch die Jahreszeit nicht günstig wegen des Wetters. Naja trotzdem wollten wir unseren Plan nicht mehr ändern. Selbst die Information, das es zirka 50 Kilometer durch das Gebirge, auf sehr schwieriger Strecke vorangeht, konnte uns nicht mehr davon abbringen.

Bestenfalls meinen Kumpel Steini davon, eine Shopper Maschine zu nehmen, er wählte dann eine 400 Yamaha aus. Ich hatte mich schon zuvor in eine Honda 660 Transalp verliebt…. Insbesondere da diese über einen Koffer verfügte.

Verabschiedung am Abend, morgens soll es lossgehen
Verabschiedung am Abend, morgens soll es lossgehen

um 18 Uhr mieteten wir dann die Bike für 3 Tage und fuhren diese nach Hause, hier wurde bei einer oder auch zwei Flaschen Bier nochmal alles durchgesprochen und der Startpunkt auf 8 Uhr festgelegt.

Zeit zum Frühen schlafen gehen und Familie Steinig fuhr von dannen.

Start

Mexico Pampanga Mautstelle
Mexico Pampanga Mautstelle
Zunaechst Nord Luzon Highway passieren
Zunaechst Nord Luzon Highway passieren


Gut ausgeschlafen, ging es dann am Morgen über den Nord Luzon Highway am Mt. Arayat vorbei nach Gapan. Diese Nebenstrecke ist gut befahrbar und bietet einen schönen Ausblick auf den Vulkan Arayat.

Strasse von Mexiko nach Arayat
Strasse von Mexiko nach Arayat
Strasse von Mexiko nach Arayat
Strasse von Mexiko nach Arayat


Strasse von Mexiko nach Arayat vorbei am Vulkan Mt. Arayat
Strasse von Mexiko nach Arayat vorbei am Vulkan Mt. Arayat

die Morgensonne scheint hierbei seitlich auf die Flanken, so das die Farben sehr schön zur Geltung kommen.

Gapan & Cabanatuan

Auf dem Weg weiter nach Cabanatuan
Auf dem Weg weiter nach Cabanatuan

Nueva Ecija ist eine philippinische Provinz im Bezirk Central Luzon auf der Hauptinsel Luzon. Die Hauptstadt ist Palayan. In der 5.284,3 km² großen Provinz lebten im Jahre 2000 1.659.883 Menschen, wodurch sich eine Bevölkerungsdichte von 314 Einwohnern pro km² ergibt. Neben Tagalog (Anteil: 60%) wird Kapampangan und Ilokano gesprochen.

Auf dem Weg weiter nach Gapan, kleiner Stopp fuer ein paar Bilder
Auf dem Weg weiter nach Gapan, kleiner Stopp fuer ein paar Bilder
Auf dem Weg weiter nach Gapan, kleiner Stopp fuer ein paar Bilder
Auf dem Weg weiter nach Gapan, kleiner Stopp fuer ein paar Bilder

ab Gapan geht es über die Hauptstraße weiter nach Cabanatuan, hier ist mit Staus und sehr viel Verkehr zu rechnen, insbesondere in Cabanatuan braucht es seine Zeit, sich hindurchzuschlängeln. Auf der 6 spurigen Straße quer durch die Stadt geht es dann aber mit dem Bikes zügig vorran. Alle Ampeln blinken Gelb oder sind sowieso außer Betrieb. Mutiger geworden, fahren wir im zwischen den Fahrzeugen hindurch, oder auf dem Seitenstreifen entlang.

In Gapan, von hier aus weiter nach Capanatuan
In Gapan, von hier aus weiter nach Capanatuan
In Gapan, von hier aus weiter nach Capanatuan
In Gapan, von hier aus weiter nach Capanatuan

Immer mit dem Risiko von einen plötzlich ausscherenden Tricycle, Bus oder Jeepney abgedrängte zu werden. Das eine oder andere Mal wird es auch verdammt knapp und nur durch das gute Reaktionsvermögen oder die Motorkraft des Bikes gerade noch gerettet. Ein ums andere Mal wird dem hinterherfahrenden Steini, mehr als Bange bei meinen Kunststücken.

In Gapan, von hier aus weiter nach Capanatuan
In Gapan, von hier aus weiter nach Capanatuan

Rast

Kleiner Stopp in Cabanatuan, Ortsausgang
Kleiner Stopp in Cabanatuan, Ortsausgang

Immer wieder wird die Fahrt unterbrochen, um nach dem Weg zu fragen, meistens sind wir auf dem richtigen Weg, aber hin und wieder muss auch mal gewendet werden. Am Ausgang von Cabanatuan wird erst mal eine ausgiebige Rast eingelegt. Frische Ananas locken, diese zu probieren. Also lassen wir uns eine aufschneiden, und …… der süße Saft tropft in Strömen aus dem Mund. Einfach köstlich!!!

Eine frische Ananas wird als Imbiss genossen
Eine frische Ananas wird als Imbiss genossen
Bruecke am Ortseingang nach Palayan
Bruecke am Ortseingang nach Palayan

Nun kommen die weiten Ebenen bis Palayan, unterbrochen durch kleinere und größere Flüsse, dem Pampanga, Malimba, Talavera and Chico River.

Die wichtigste Einkommensquelle ist die Landwirtschaft. Mais, Auberginen, Zwiebeln und Zuckerrohr werden in

Ortsausgang Palayan, nun kommen weite Ebenen und im Hintergrund das Gebirge
Ortsausgang Palayan, nun kommen weite Ebenen und im Hintergrund das Gebirge

großen Mengen produziert. In manchen Gemeinden befinden sich große Mango- oder Bananenplantagen. In der großen Ebene von Nueva Ecija gibt es außerdem unzählige Reisfelder. Dadurch wird die Provinz zum produktivsten Reiserzeuger des Landes. Auch im Zwiebelanbau ist Nueva Ecija Spitzenreiter in Südostasien. Der Großteil der Zwiebeln stammt aus der Gemeinde Bongabon.

Sierra Madre

Die weiten Ebenen verleiten uns zum schnellen rasen.... 140 km
Die weiten Ebenen verleiten uns zum schnellen rasen…. 140 km

Ab Palayan kann man am Horizont die Gebirgskette der Sierra Madre bereits erahnen, gewaltig erstreckt sich diese am Horizont entlang. Dort müssen wir hinüber….. ohje . Im Norden befinden sich die Kordilleren und die Caraballo Berge. Der leichte Anstieg fällt zunächst kaum auf.

Bongabon

Wir liegen sehr gut in der Zeit
Wir liegen sehr gut in der Zeit

überall sieht man hier Felder mit Zwiebeln, die größten der Region stammen von hier. Überall liegt der scharfe Geruch in der Luft. Es ist Erntezeit und viele tausend rötliche Säcke stehen überall herum.

Neben der Tankstelle in Bongabong
Neben der Tankstelle in Bongabong

Transportkarren mit Wasserbüffeln, verstopfen die schmalen Straßen. Zusätzliche liegt auf den Betonstraßen der Reise goldgelb zum Trocknen aus. Dadurch wird das Fahren zu einem Hindernislauf und im Zickzack geht es immer weiter auf die Berge zu.

Bongabong, bis hier war es eine einfache Strecke, mit guten Strassen
Bongabong, bis hier war es eine einfache Strecke, mit guten Strassen
Tankstopp in Bongabong, letzte Tankstelle
Tankstopp in Bongabong, letzte Tankstelle


Allmählich weht uns von den Bergen ein kühler Wind zu und die kaum zu ertragenden über 35 Grad, werden nun deutlich kühler. Die den Motoren, welche Ihre heiße Luft, durch das Gebläse, ungünstigerweise direkt am mein Bein blassen, werden nun etwas abgekühlt. Jetzt kommen auch immer wieder Abschnitte ohne Beton, oder bereits erheblich zerstörte Straßen.

Cabanaan letzte etwas groesser Ort, bevor es Offroad lossgeht
Cabanaan letzte etwas groesser Ort, bevor es Offroad lossgeht

Je weiter wir uns begeben, umso einsamer wird es, dafür nimmt jetzt die Vegetation zu, es wird grüner und dunkler. Die Bäume immer größer und was sehr erstaunlich ist, der Krach durch Zirpen, summen und pfeifen aus dem Wald, übertönt sogar noch die nicht gerade leisen klaenge des Bikes.

Ein Eiswagen vor Cabanaan
Ein Eiswagen vor Cabanaan

Immer wieder fährt einer voraus und wartet, um dann mittels Foto und Video den anderen im Bild zu verewigen. Wir sind alle absolut begeistert, selbst unsere Mädels, anfänglich etwas skeptisch, gewinnen immer mehr Spass und Freude. So haben wir alle einen Riesen Spaß.

Urwald, Offroad und Abenteuer

Nun beginnt die Einfahrt ins Gebirge
Nun beginnt die Einfahrt ins Gebirge

Die Straße inzwischen nur mehr ein Weg, aus Steinen und Geröll, schlängelt sich in Serpentinen an den Bergen entlang. Es geht immer bergauf und bergab. Allerdings steigt die Strecke bis auf Ihren höchsten Punkt auf 1724 Meter, im Verlaufe der ersten 30 Kilometer, ab Bongabon an.

Taeler und Fluesse nehmen uns gefangen.
Taeler und Fluesse nehmen uns gefangen.

Brücken weggespült zeigen deutlich, welche Naturgewalten hier herrschen. Straßen unterspült, durch Erdrutsche mit Steinen und Geröll überflutet zwingen immer wieder zu extremen Fahrmanövern. Das eine oder andere mal wird die Situation mehr als brenzlig einen Sturz in 200 oder 300 Meter tiefe anzuwenden.

Schoene Wasserfaelle direkt am Weg
Schoene Wasserfaelle direkt am Weg

Wasserfälle und kleine Bäche müssen überwunden werden, bieten aber in Ihrer Ansicht ein wunderbares Bild, der ungezuegelten Natur. Auf einmal öffnet sich ein riesiges Tal mit Geröll und einem kleinen Wasserlauf in der Mitte.

Schotterpisten einmal zum Gasgeben
Schotterpisten einmal zum Gasgeben

Hier wird uns jetzt richtig deutlich, was für ein Glück wir haben, das es nicht regnet. So abhängig vom Wetter wird man wohl kaum irgendwosonst sein. Sieht man sich den Fluss und die dahinter in einem Schrotthaufen liegende Brücke an, weiß man das es bei Regen kein durchkommen gibt. Das könnte dann tagelange Wartezeiten bedeuten.

Taeler und Fluesse nehmen uns gefangen.
Taeler und Fluesse nehmen uns gefangen.

Der Unfall

Halbzerstoerte Bruecken, notduerftig repariert
Halbzerstoerte Bruecken, notduerftig repariert

Um 14 Uhr an einer große Brücke über den Fluss bei Labi Nueva Ecija, gab es ein Panorama, welches zu einer Fotopause einlud. Der Anfang und das Ende der Brücke sind mit Behelfskonstruktionen aus Stahlplatten mit dem Rest der Brücke verbunden. Ein riesen gepolter, wenn Autos und Busse mit vollem Tempo darüber donnern und die lose verlegten Platten auf und niederschlagen.

Manchmal nimmt auch der Uebermut dann zu ...
Manchmal nimmt auch der Uebermut dann zu …
Manchmal nimmt auch der Uebermut dann zu ...
Manchmal nimmt auch der Uebermut dann zu …



Leider hat es jetzt meinen Kumpel Steini veranlasst, sich mit dem Bike, ans das untere Flussbett zu begeben.

Und schon erwischt es einen dann, Motor aus und nichts geht mehr.
Und schon erwischt es einen dann, Motor aus und nichts geht mehr.

In der Annahme er wolle dort besser Fotos machen, rechnete niemand mit dem, was gleich kommen sollte. Nach einer kurzen Pause biss der Übermut nämlich zu und er versuchte den Fluss zu durchqueren.

Zum Glueck das Wasser ist nicht so kalt
Zum Glueck das Wasser ist nicht so kalt

Etwa auf der Hälfte ging der Motor durch eindringendes Wasser aus und die Strömung riss ihn von den Beinen. Mit Mühe gelang es ihm das Bike ans Ufer zu schieben.
So schnell es eben ging fuhr ich der anderen Seite entgegen und schob da erst mal erstmal heraus.

Hilfe eilt herbei
Hilfe eilt herbei

Tourabbruch?

Wie nun weiter ?
Wie nun weiter ?

Ein Test,, grabgrab, ….Rührte rührte sich mehr. Keine Lampe, kein Strom und kein Anlasser. Oh Schreck was tun. Denn einen Kickstarter hat die Yamaha nicht mehr.

Alle am Raetseln, Tour hier schon zuende ???
Alle am Raetseln, Tour hier schon zuende ???

Durch ähnliche Unfälle schon erfahren, sagte ich wir müssen uns in Geduld fassen und warten, bis es trocknet. Also schoben wir das Bike erst einmal weiter nach oben. Dort stellten wir es in die Sonne. Anwohner des Ortes begeistert über unsere großen BIG BIKES halfen beim Schieben und das ganze Dorf lief inzwischen zusammen.

Alle am Raetseln, Tour hier schon zuende ???
Alle am Raetseln, Tour hier schon zuende ???

Als nach 20 Minuten zumindest die Kontrolllampe anzeigte, war klar die Batterie hat keinen Strom mehr um den Anlasser zu betätigen. Ein erster Versuch sie an zuschieben, brachte nur klitschnasse Kleidung vom Schwitzen aber keinen noch so kleinen Zündungsversuch.

Hier ist schieben angesagt
Hier ist schieben angesagt

Ich fragte einen der Einwohner jetzt, ob sie nicht ein Stromkabel und einen Kreuzschraubendreher hätten.

Es wird repariert
Es wird repariert

Und oh Wunder keine 5 Minuten später hatte ich das gewünscht in der Hand. Konnte jetzt an meinem Bike den Batteriedeckel öffnen und mit dem Kabel etwa 0,75 Qm beide Brücken. Jetzt stand wieder ausreichend Strom zur Verfügung und der Anlasser lief, aber trotzdem ohne Wirkung. Erst, nachdem auch noch alle Steckverbindungen trocken gewischt wurden, stellte sich erste Zündungsversuche ein.

Verzeifelung
Verzeifelung

Die pfiffigen Filipinos organisierten sogar noch einen Kerzenstecker ( ist mir bis heute ein Rätsel, wo die das ganze Werkzeug herhatten… ) und trockneten die Kerze und den Stecker.

Jetzt endlich sprang die Maschine wieder an, lief aber stotternd und ohne Gas anzunehmen. Naja wir liesen sie laufen und da gerade ein Verkäufer Halo Halo Anbot, kaufte Steini für alle Anwesenden ( etwa 30 Kinder ) jedem davon und zusätzlich noch eine Cola. Das kostete kaum mehr als 5 Euro, aber wurde als Dank für die Hilfe gerne angenommen. Nach einer weiteren halben Stunde konnte es im gedrosselten Tempo weitergehen.

Wir sind in der Province Aurora angelangt
Wir sind in der Province Aurora angelangt

Die Brücke

Willkommen in der Province Aurora, einen guten Teil des Weges lag jetzt hinter uns.

Weiter geht es nach Aurora
Weiter geht es nach Aurora

Die Behelfsbrücke etwa 10 Meter lang sieht noch recht neu aus, mit Schrecken sehen wir dahinter die Stahlkonstruktion einer ehemaligen großen Brücke. Alles verbogen und verbeult.

Behelfsbruecken
Behelfsbruecken

Aus dieser kleinen Brücke schauen uns mehrere Kinderaugen an. Die Kinder spielen darunter und haben Ihren spaß, wenn Fahrzeuge über Ihnen fahren. Wir machen hier eine Pause und genießen dieses atemberaubende Panorama der Berge um uns herum. Die Wolken ziehen tief um die Bergspitzen, aber die Sonne scheint.

Groessere Fahrzeuge muessen durch das Wasser...
Groessere Fahrzeuge muessen durch das Wasser…

Wir beobachten wie ein LKW mit vollem Tempo in den Fluss und und wir glauben es kaum, auf der anderen Seite auch wieder herauskommt.

Erstaunlich er faehrt noch
Erstaunlich er faehrt noch
Behelfsbruecken, aber tragfaehig
Behelfsbruecken, aber tragfaehig


Nach einigen kleine Fotosession, sagte und ein Blick auf die Uhr, es wird jetzt aber Zeit weiterzufahren.

Behelfsbruecken, aber tragfaehig
Behelfsbruecken, aber tragfaehig

Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, wie viele Kilometer noch vor uns liegen, das es mehr als 40 wahren, naja das hätte uns wohl geschockt.

Behelfsbruecken, aber tragfaehig
Behelfsbruecken, aber tragfaehig

So stiegen wir auf unsere Bikes und fuhren den Berg hinauf, über das Geröll und offenbar auch über einen Nagel ……

Der Nagel

Kinder bestaunen das Bike
Kinder bestaunen das Bike

Einige Kilometer weiter, verwunderte mich, das sich zunehmend schlechte fahrverhalten des Bike. Zunächst tat ich es als Problem der Straße …. Geröll, Steinstrecke ab, aber irgendwann schwannte mir etwas. Ein Stopp und ein Blick nach hinten, liesen alle Befürchtungen war werden, es bahnte sich ein Plattfuß an. Der Reifen inzwischen breit gedrückt hatte nur noch halb soviel Luft wie normalerweise.

Glücklicherweise handelte es sich um einen Grobstollen Reifen und es war der hintere. Nach einem kurzen Gespräch mit Steini, war klar es gab nur einen Ausweg. So schnell und so weit mit dem letzten bisschen Luft zu fahren, wie es nur möglich ist. Da Steini nicht so schnell auf Geröll unterwegs war, wurde beschlossen das ich voraus fahre um möglichst nahe an die nächste Stadt zu kommen, wo Hilfe zu holen wäre.

Also fuhr ich jetzt mit Wahnsinns Tempo immer kurz vorm Hinfallen, die Serpentinen rauf und runter. Kein Blick mehr für dieNaturschönheiten, einzig und alleine weiterkommen war der Gedanke. Denn hier konnte niemand helfen, ohne Werkzeug und in Kürze 3 Stunden geht die Sonne unter und wir mitten im Urwald, kein schöner Gedanke. Als 2 Einheimische den Weg kreuzten, konnte die nur sehr ungenaue Angaben machen, aber es waren mindestens noch 20 Kilometer Offfroadstrecke bis wieder eine Dorf kommen würde.

Also Vollgas und mit 60 bis 80 kmH ging es weiter. Kein Blick mehr auf den Reifen, das immer schlechter werdende Kurven verhalten sprach eine deutliche Sprache….. schneller schneller !!

Nachtanken auf Philipinisch
Nachtanken auf Philipinisch

Ein kleiner Tankstopp an einer typisch Philippinischen Tankstelle im Urwald …

Nachtanken auf Philipinisch
Nachtanken auf Philipinisch


Tankstelle inmitten der Berge, Regular und Diesel
Tankstelle inmitten der Berge, Regular und Diesel

Und oh wunder, etwa 10 Kilometer weiter auf einer Passhöhe, eine kleine Siedlung kaum mehr als 5 Häuser, sehe ich einen defekten LKW und Leute welche an dem Rad arbeiten.

Endlich wieder Haeuser
Endlich wieder Haeuser

Kurz dahinter liegen mehrere Reifen, WAHNSINN wir haben Glück es gibt einen Luftkompressor dort. Nach einigen Minuten der Reifen wieder mit Luft gefüllt, können wir den Weg etwas ruhiger fortsetzen. 10 Peso kostete die Aktion.

Willkommen in Baler

Wir haben das Gebirge hinter uns gelassen
Wir haben das Gebirge hinter uns gelassen

Endlich ergießt sich die Straße nach einigen Kurven, am Fluss in eine weite Ebene, welche mit Reisefeldern bedeckt ist. Grüne und gelbe Farben in der Abendsonne, eine von Bäumen geaseumten Allee, welch ein Traum wird hier war.

Willkommen am Ziel in Baler
Willkommen am Ziel in Baler

Dann sehen wir es, Willkommen in Baler steht über der Straße. Wir haben es geschafft im Lichte der untergehenden Sonnen, suchen wir uns am Strand ein Haus zu mieten. Werden auch bereits beim zweiten Versuch fündig, es ist das Haus des ehemaligen Gouverneur der Provinz Aurora. Dieses empfängt uns sehr herzlich, die ganze Familie freut sich über den Besuch.

So schaut der Wohnsitz des ehemaligen Gouvaneur Floh Mendoza aus, wir uebernachten hier
So schaut der Wohnsitz des ehemaligen Gouvaneur Floh Mendoza aus, wir uebernachten hier

Wir aber rennen erst einmal an den Strand, das warme Wasser und im Lichte der Abenddämmerung springen wir in die Wellen.

Herrlich entlich schwimmen und den Staub abwaschen
Herrlich entlich schwimmen und den Staub abwaschen

Vom Wasser aus bietet sich ein in goldgelbes Licht getauchtes Sabang Beach dem Betrachter.

Herrlich entlich schwimmen und den Staub abwaschen
Herrlich entlich schwimmen und den Staub abwaschen

Die Wellen laufen am Strand aus, einige Kinder schwimmen, aber alles ist in einer Beschaulichkeit und Ruhe, welche man nun aus Angeles gar nicht kennt.

Der Hunger ist gross, und so wird reichlich gegessen.
Der Hunger ist gross, und so wird reichlich gegessen.

Wir lassen den Abend bei einem üppigen Essen, in einem nur 5 Minuten entfernt stehendem Strandrestaurant ausklingen. Uns erwartet ein wunderbares Essen, Salate, Thunfisch, Eiscreme, Shake und vieles weiteres, für 4 Personen nicht einmal 1000 Peso.

Wir sind!Angekommen!!!!

Am Ziel angelangt
Am Ziel angelangt

Fotos und weitere Informationen

Fotogalerie Teil 1 —->
Fotogalerie Teil 2 —->

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Posted by Klaus Wilke on April 19, 2007 in Aurora, Nueva Ecija, Pampanga, Reiseberichte

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